Innovativer Mittelständler setzt auf IT von IBM und SAP

17.08.07

 

Die mittelständische h s energieanlagen gmbh hat mit ihren Heizkraftwerken im wahrsten Sinne des Wortes "Feuer gefangen". Denn über die innovative Heatpipe-Reformer-Technologie gelingt es dem Unternehmen, aus Biomasse wasserstoffreiche Gase für eine hocheffiziente Wärme- und Stromerzeugung zu gewinnen. Strategisch wichtig für das anvisierte Wachstum des Unternehmens ist eine IT, die jederzeit und flexibel an veränderte Markanforderungen angepasst werden kann.

Bei Biomasse-Heizkraftwerken der h s energieanlagen gmbh wie der Produktlinie BioCOM ist ein effizientes und ausgeklügeltes Projektsystem unerlässlich, um die Aufträge im Termin und in den Kosten zu planen und zu kontrollieren. Noch spannender ist es bei der Produktlinie BioHPR: Hier wird Biomasse nicht einfach nur verbrannt, sondern in wasserstoffreiche Gase für eine effizientere Energieausbeute umgewandelt. Denn das mittelständische Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitern nutzt für seine Biomasse-Heizkraftwerke BioHPR den Heatpipe-Reformer - eine von der Technischen Universität München patentrechtlich geschützte Entwicklung.

Ausgelegt sind die Heizkraftwerke für eine dezentrale Energiegewinnung, die sich in einem Leistungsbereich kleiner als ein Megawatt bewegt. Mit seinem Portfolio will h s energieanlagen nicht nur den hiesigen Markt für regenerative Energien erobern, sondern auch weltweit erfolgreich agieren - eine Niederlassung in Wien wurde bereits gegründet. "Um auch die Weichen für die IT richtig zu stellen, setzen wir auf ein ERP-System, das nicht nur heute unsere Anforderungen voll erfüllt, sondern auch flexibel mit unserer geplanten Geschäftsentwicklung mitwachsen kann", sagt Dr. Thomas Steer, Geschäftsführer der h s energieanlagen gmbh.

Das richtige ERP-System (Enterprise Resource Planning) heißt SAP easy, das von IT-Services and Solutions GmbH (it’) speziell für den Sondermaschinen- und Anlagenbau vorkonfiguriert wurde. Wichtiges Entscheidungskriterium für h s energieanlagen: Mit SAP easy hat das Unternehmen heute schon die Gewissheit, dass nicht irgendwann aufgrund des Wachstums eine lästige und kostenintensive Datenmigration von einem alten auf ein neues ERP-System notwenig sein wird. "Die Herausforderung für uns als IT-Anbieter ist es, SAP easy nicht nur als Software von der Stange zu implementieren, sondern auch die individuellen Anforderungen unserer Kunden zu berücksichtigen", sagt Björn-Olaf Fischer, Prozessarchitekt bei der IT-Services and Solutions GmbH. "Im Fall von h s energieanlagen sind in erster Linie Werkzeuge gefragt, die eine effiziente Planung und Steuerung von Projektgeschäften ermöglichen."

Beim Projektgeschäft spielen neben den betriebswirtschaftlichen Grundfunktionen vor allem die Projekt- und Controlling-Tools von SAP easy eine zentrale Rolle. So fordert das Projektgeschäft beispielsweise, dass aufgrund der langen Lieferzeiten das ERP-System einen umfassenden Einblick in die laufenden Kosten gewährt. Zudem muss SAP easy in der Lage sein, Prozesse über Unternehmensgrenzen hinweg zu steuern und den Projektverlauf transparent und zeitnah abzubilden. Bei der Anpassung und Implementierung von SAP easy profitiert h s energieanlagen von der strategischen Allianz zwischen IBM und SAP. So wurden beispielsweise die vorerst zehn Softwarelizenzen für SAP ERP - ECC 6.0 inklusive Wartung über das SAP Systemhaus der IBM geordert. Sämtliche Leistungen von IBM, SAP und it’ erhält h s energieanlagen aus einer Hand und verfügt so auch in Zukunft über die Möglichkeit, nach Bedarf IT-Leistungen aus den Angeboten der jeweiligen Partner zu beziehen.

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